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NEXTSENSE reagiert auf Lärmsanierung im Güterverkehr

Das praktische Softwaremodul „Äquivalente Konizität“ bewertet automatisch das Laufverhalten von Schienenfahrzeugen und unterstützt damit Güterwagen-Betreiber bei der Einführung zukunftsträchtiger Bremssohlen aus Verbundstoff. NEXTSENSE setzt damit einen wichtigen Schritt zum Erreichen von nationalen Lärmminderungszielen.

Äquivalente Konizität Software-Add-On

Eine Software-Zusatzfunktion bewerkstelligt automatisch im Feld, was bisher vorwiegend durch Ingenieurbüros oder facheinschlägige Institute in einem sehr aufwändigen Prozess berechnet wurde. Direkt im Anschluss an die berührungslose Rad- oder Schienenprofilmessung mit einem CALIPRI-Profilmessgerät kann mit dem neuen Add-On die äquivalente Konizität des Rad-Schiene-Kontaktes bestimmt werden. Dies ermöglicht Güterwagen-Betreibern ohne Umwege den Einfluss neuer Bremssohlentypen auf das Laufverhalten ihrer Züge zu beobachten.

Da die Vermeidung von Lärmemissionen aktuell eine der bedeutendsten Aufgaben im Güterverkehr darstellt, werden die Bremsklötze vieler Wägen sukzessive auf moderne Verbundstoff-Bremssohlen umgerüstet, versprechen diese doch eine nachhaltige Verbesserung in Sachen Lärmbelastung. Die neuartige Materialmischung der sogenannten „LL-Sohlen“ soll die Lärmwahrnehmung bei Bremsvorgängen – im Vergleich zu traditionellen Bremssohlen aus Grauguss – auf knapp die Hälfte eindämmen. Ein Nachteil der liebevoll „Flüsterbremsen“ genannten Sohlen wird allerdings in einem höheren Verschleiß der Radprofile vermutet. Im Vorfeld eines flächendeckenden Einsatzes von LL-Sohlen setzen Güterwagenbetreiber deshalb zunehmend auf eine einfache Überprüfung des Verschleißverhaltens – beispielsweise durch die Bestimmung der äquivalenten Konizität.

Eine effiziente Möglichkeit den Einfluss neuer Bremssohlen auf die Laufleistung zu überprüfen, kommt vom steirischen Messtechnik-Spezialisten NEXTSENSE. „Der große Vorteil für unsere Kunden ist, dass sie mit unserem CALIPRI-Add-On direkt an Ort und Stelle neben den Radprofilwerten auch den Koniziätswert angezeigt bekommen“, sagt Clemens Gasser, Geschäftsführer der NEXTSENSE GmbH. Am Tablet-PC des Anwenders zeigt das Messgerät die Kontaktgrafen beider Schienenseiten, die Rollradiendifferenz und den berechneten Konizitätswert an. Gasser beschreibt die Prozessbeschleunigung weiter: „So können unsere Kunden sofort entscheiden, ob der Radsatz ausgebaut werden muss oder nicht. Damit geht keine wertvolle Zeit verloren.“

Basierend auf der Laserlichtschnitt-Technologie werden Profile mit den CALIPRI-Messgeräten binnen weniger Sekunden erfasst und sofort bewertet. Das vom Grazer Messtechnikhersteller NEXTSENSE entwickelte und patentierte „Calipri-Prinzip“ korrigiert dabei Verdrehungen und Verkippungen des Messgerätes automatisch und gewährleitet dadurch anwenderunabhängige Messergebnisse. Unterschiedliche Softwaremodule – beispielsweise für Radprofile, Bremsscheiben oder Schienen – erlauben eine individuelle Konfiguration des handlichen Messgerätes – seit neuestem auch zur Bestimmung der äquivalenten Konizität. NEXTSENSE unterstreicht mit dieser Entwicklung die Multifunktionalität ihrer CALIPRI-Messgeräte.

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