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NEXTSENSE ersetzt die Spurkranzlehre

Ganz nach dem Motto „Fokus auf das Wesentliche“ präsentiert die NEXTSENSE GmbH pünktlich zur diesjährigen InnoTrans ein portables Radprofilmessgerät für das kleine Budget. 

Die klassischen, mechanischen Lehren könnten so der Vergangenheit angehören und durch ein berührungslos arbeitendes Spurkranz-Messgerät ersetzt werden. Laut Hersteller werden damit Verschleißparameter an Eisenbahnrädern schnell und hochgenau bestimmt. Durch weniger Arbeitsschritte und benutzerunabhängige Messungen soll so Radsatzmaterial zuverlässiger geprüft werden. Dieser Umstand führt letztendlich zu erhöhter Verfügbarkeit der Flotte und zu optimierten Wartungsintervallen.

Eisenbahnräder sind klassische Verschleißteile. Die ständige Belastung des Rades im Betrieb verursacht eine Abnützung, deren Auswirkungen die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Schienenfahrzeuge maßgeblich beeinträchtigen. Aus diesem Grund werden alle Radprofile laufend überprüft. Als Messmittel stehen dabei verschiedene Lehren und Messgeräte zur Verfügung, die sich vor allem hinsichtlich des Automatisierungsgrades, der Technologie und der Messdatenqualität unterscheiden. Zwischen den hochpreisigen taktilen oder optischen Profilmessgeräten und den günstigen mechanischen Lehren bestand bis dato eine große Marktlücke - speziell für kleinere oder auf Güterverkehr spezialisierte Eisenbahnverkehrsunternehmen gab es keine passende Alternative.

Laser statt Lehre

NEXTSENSE, der Spezialist für optische Sensorik und bekannt durch sein multifunktionales Profilmessgerät CALIPRI C40, hat nun ein Produkt entwickelt, das durch ein erhöhtes Kosten-Nutzen Erlebnis der fehleranfälligen Spurkranzlehre endgültig den Kampf ansagt. Clemens Gasser, Geschäftsführer der NEXTSENSE GmbH, dazu: „CALIPRI Prime besticht durch gewohnt hohe Messdatenqualität bei gleichzeitig günstigem Preis. Mit diesem unschlagbaren Angebot können Hersteller, Betreiber und Instandhalter in Zukunft Radprofile einhändig und binnen weniger Sekunden prüfen.“ Das optische System bestimmt Messgrößen wie Spurkranzhöhe, -dicke, und -steilheit. Zusätzlich werden laut Hersteller die Verschleißwerte Radbreite, Hohllauf und Überwalzung ermittelt, wodurch eine vollständige Radprofilmessung ermöglicht wird. Das Messgerät liefert dadurch mit einer einzigen Messung die Ergebnisse, für die ansonsten mehrere mechanische Lehren, wie Radreifenabnützungslehre oder Radreifendickenlehre, notwendig sind. Bereits auf der diesjährigen InnoTrans, der internationalen Leitmesse für Verkehrstechnik, soll das Gerät vorgestellt und zu einem Messe-Sonderpreis vorbestellt werden können, so NEXTSENSE.

CALIPRI Prime basiert dabei auf einer Weiterentwicklung des Laserlichtschnittverfahrens, bei welchem eine Laserlinie auf das zu vermessende Profil projiziert und die Kontur mit einer Kamera erfasst wird. Weltweit einzigartig ist, dass mehrere Laserlinien zur Erfassung der Profilform eingesetzt werden, um Verkippungen und Verdrehungen des Gerätes auszuschließen. Das Messgerät kann durch diesen „Trick“ per Hand geführt werden, wobei die Ergebnisse frei von Benutzereinflüssen und damit auch reproduzierbarer sind.

Digital statt manuell

Bei mechanischen Lehren werden die Messgrößen von einer Skala meist ungenau abgelesen, handschriftlich dokumentiert und dann mühsam in eine Datenbank eingegeben. CALIPRI Prime hingegen zeigt die Verschleißwerte unmittelbar nach der Messung am integrierten Display an und überträgt die Messdaten auf Wunsch per USB-Schnittstelle.

NEXTSENSE stellt mit dieser Neuheit eine Erweiterung ihrer Produktpalette im Low-End Segment vor und adressiert damit neue Anwender in Werkstätten, bei Wagenmeistern und im Güterzugbereich. NEXTSENSE präsentiert den CALIPRI Prime von 20.-23. September 2016 auf der InnoTrans in Berlin (Halle 23, Stand 507).

 

This project has received funding from the European Union’s Horizon 2020 research and innovation programme under grant agreement No 726903.

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